Heute haben wir einen Gastbeitrag zum Thema Intervalltraining von der lieben Claudia.Wir haben sie und ihren Twister kennengelernt, als sie im Sommer bei uns war,um den Inhalationsanhänger zu nutzen. Seitdem haben wir uns auch bei VFD-Treffen in Magdeburg wiedergesehen und ausgetauscht.

Mit effizientem Training in Intervallen kannst du in kurzerZeit viel für den Muskelaufbau tun. Hier bekommst du Claudis Erfahrungen mit dem Intervalltraining, gemeinsam mit meinen (Ginas) Anmerkungen und Zusatzinfos.

Twister & Claudia

Twister ist ein 10-jähriger Pinto-Wallach. Er ist eine Seele von Pferd und Claudia kann mit ihm viel unternehmen, ausprobieren und erleben. Der kleine Mann hat leider immer wieder gesundheitliche Probleme, die die zwei hier und da ausbremsen. Die beiden reiten Western, aber Claudi ist sehr engagiert und macht viele verschiedene Sachen mit ihm, um ihn fit und fröhlich zu halten.

„Die dunkle Jahreszeit – es ist kalt, feucht und eben verdammtdunkel, trotz beleuchtetem Reitplatz. Wie schön wäre es da, nach einemstressigen Arbeitstag einfach aufs Sofa zu plumpsen… aber halt! Es gibt nocheinen Vierbeiner, der anständig versorgt werden möchte. Ok, versorgt wird meinTwister sehr gut von unserer Stallchefin. Aber da er seit fast 4 Jahren immerwieder Probleme mit der Lunge hat, ist es auch extrem wichtig, ihn ausgiebig zubewegen. „ 

Equikinetic – findet Twister doof

Während ich absoluter Fan von Equikinetic bin und auch Lady immer super mitmacht und schon auf den nächsten Pieps wartet, sieht Twister das ganz anders.

„Auch wenn er im Offenstall steht und sichden ganzen Tag bewegen kann. Das reicht nicht immer. Aber diese Dunkelheit…damit geht auch meine Motivation regelmäßig flöten. Und sich jetzt jeden Tag(oder zumindest jeden zweiten *hust*) einen Trainingsplan mit Lektionen undAbläufen auszudenken – dazu fehlt mir schlicht die Konzentration. Vor einigerZeit habe ich es mal mit Equikinetic versucht. Effektives Intervalltraining amBoden mit simplen Abläufen. Jedoch meinte Twister nach der viertenTrainingseinheit, ich könne das besser allein machen. Ihm machte dieseEintönigkeit sowas von keinen Spaß! Dabei sah man schon nach diesen kurzenSequenzen deutliche Fortschritte: lockere Kruppe, ordentlicher Schwung,gleichmäßiger Takt.“

Intervalltraining im Sattel

„Könnte man das nicht in ähnlicher Form vomSattel aus machen? Alles auf großen Bögen – ganze Bahn, Zirkel, Bahnwechsel etc.- und immer fleißig vorwärts. Eine kostenfreie, einfache App fürsZeitmanagement war schnell gefunden (Stichwort: Intervall-Timer). Handy in dieJackentasche und los geht’s: 15 Minuten Schritt zum Aufwärmen, danach 10Wechsel jeweils 60 Sekunden Arbeit und 30 Sekunden Pause. „Arbeit“ bedeutetTrab oder Galopp in manierlicher Haltung (Stellung, Biegung, aufgewölbterRücken etc.) und gutem Vorwärts, „Pause“ ist Schritt am langen Zügel mit gutemUntertreten unter den Schwerpunkt. Zum Abschluss wieder mindestens 10 MinutenSchritt zum Runterkommen. Das war’s.“

Intervalltraining variieren und anpassen

Hierbei handelt es sich natürlich um einen Erfahrungsbericht und einen Trainingsplan, der auf Twisters Bedürfnisse angepasst ist. Selbstverständlich kannst du die Intervalllänge anders gestalten und auch ohne Galopp (sogar nur im Schritt!) kann das Training sehr effektiv sein. Claudia erzählt weiterhin:

„So machen wir das jetzt etwa 3x pro Wocheund haben beide Spaß daran. Na, zumindest hat Twister noch nicht gemeckert. UnsereTrainerin sieht auch schon wieder Fortschritte, weil ich in den Arbeitsphasenbesonders auf Takt, Schwung und Losgelassenheit achte. Wenn Twister die 10Phasen demnächst konditionell sauber durchhält, können wir das Ganze nochsteigern, indem wir Tempowechsel innerhalb der Gangarten oder Versammlungeinbauen. Außerdem können die Arbeitsphasen verlängert werden (z.B. auf 90Sekunden mit 30 Sekunden Pause dazwischen) oder auch vermehrt werden (z.B. auf15 Phasen).“

Spaß für beide – Pferd und Reiter!

Das beste Training bringt nichts, wenn Pferd oder Reiter oder sogar beide keinen Spaß daran haben. Für Claudi und Twister ist das Intervalltraining genau richtig, um die dunkle Jahreszeit effizient zu nutzen und Twister gesund und bei Laune zu halten.

Mal sehen, wo uns die Sache nochhinbringt! Ich habe jedenfalls deutlich mehr Motivation, mein Pferd korrekt zuarbeiten, da ich mir diese simplen Abläufe gut merken kann. Somit sollten wirbeide auch im Frühjahr wieder fit durchstarten können.“

Probiere doch mal aus, ob Intervalltraining auch etwas für dich und dein Pferd ist. Dafür verlinke ich dir unter dem Beitrag einen Intervall-Timer und auch das Buch Equikinetic von Michael Geitner. Dazu gibt’s selbstverständlich auch noch Claudias und Twisters Facebook- und Instagram- Seiten und (kurz mal festhalten!) ihren YouTube-Kanal. Die beiden sind mehr als sympathisch, schau mal vorbei!

Liebe Grüße, heute mal von Gina & Claudia & Twister

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Hier findest du einen Intervall-Timer.**

Hier findest du das Buch „Equikinetic“ von MichaelGeitner.**

*unbezahlte Werbung (Wir finden die beiden einfach super sympathisch!)

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